Ausstellung

Künstler aus Mülheim zeigen Bilder in der Petri-Kirche

Sie sind bei der Vernissage am Sonntag dabei (v.l.): Julian Meiselbach, Schülerin Alexandra Hufnagel, Initiator und ehemaliger Lehrer Joachim Servatius, stellvertretender Schulleiter Ulrich Bender, Hans von Sonntag, Künstler und ehemaliger Schüler, Initiator und Lehrer Heribert Lochthove, Schülerin Christina Kosters und Christina Lange.

Sie sind bei der Vernissage am Sonntag dabei (v.l.): Julian Meiselbach, Schülerin Alexandra Hufnagel, Initiator und ehemaliger Lehrer Joachim Servatius, stellvertretender Schulleiter Ulrich Bender, Hans von Sonntag, Künstler und ehemaliger Schüler, Initiator und Lehrer Heribert Lochthove, Schülerin Christina Kosters und Christina Lange.

Foto: Kerstin Bögeholz

Mülheim.   18 Künstler stellen bis Mitte Oktober ihre Bilder in der Petri-Kirche aus. Alle Kunstschaffenden haben das Otto-Pankok-Gymnasium besucht.

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Ölbilder auf Leinwand, Standfiguren, Fotografien, Bewegkunst: 18 Künstler stellen ab Sonntag ihre Bilder in der Petri-Kirche aus. Während ihre Kunst kaum unterschiedlicher sein könnte, gibt es eine Gemeinsamkeit: Alle haben das Otto-Pankok-Gymnasium besucht.

Der Älteste ist 78 Jahre, der Jüngste 18 und besucht die Schule als einziger noch heute. Anlass dafür, dass die Künstler teils aus Österreich oder Amerika zurück nach Mülheim kommen: der 125. Geburtstag von Schul-Namensgeber und Künstler Otto Pankok.

Die Idee kam Joachim Servatius und Heribert Lochthove, beide ehemalige Lehrer, zusammen mit dem stellvertretenden Schulleiter Ulrich Bender: „Schon zum 120. Geburtstag von Otto Pankok hatten wir die Idee, was zu machen. Jetzt hat es geklappt“, freut sich Lochthove.

Otto Pankok als Identifikationsfigur

18 Künstler haben sie angefragt, 18 haben zugesagt. Darunter Hans von Sonntag, der 1986 sein Abitur gemacht hat und seit über 20 Jahren als Regisseur und Autor im Filmgeschäft arbeitet. Warum alle Künstler zugesagt haben? „Otto Pankok ist für jeden von uns eine Identifikationsperson. Nicht wegen der Bilder, sondern weil er ein mutiger Mann mit Vorbildfunktion ist“, erklärt von Sonntag. Zu der Vernissage am Sonntag werden fast alle Künstler kommen.

Vor Beginn werden aber die aktuellen Schüler zeigen, wie sie sich den Bildern von Otto Pankok im Jubiläumsjahr angenähert haben – bei einer meditativen Auseinandersetzung: „Wir haben uns im Musikunterricht Gedanken gemacht, wie wir unsere Gefühle und Assoziationen zu den Bildern vertonen können. Dadurch ist eine Eigenkomposition entstanden“, erklärt Alexandra Hufnagel, die das Stück auf der Querflöte begleitet. Das Bild, in dem Fall der „Pflügende Bauer“, wird währendessen in der Petri-Kirche gezeigt.

Ein Gang durch die Zeitgeschichte

Nach der rund einstündigen Vorstellung der Schüler wird die Ausstellung eröffnet. In ihr können Besucher Gemälde von Pankok selbst sowie Bilder, Skulpturen, Mischtechniken auf Servietten, Collagen, Industriefotografien oder ein Social-Media-Projekt der anderen Künstler betrachten. Durch die Vielfalt sei die Ausstellung so spannend, meint Hans von Sonntag: „Sie ist ein Gang durch die Zeitgeschichte der Werke von Menschen unterschiedlicher Generationen aus einer gemeinsamen Schule.“

<<< AUSSTELLUNG LÄUFT BIS MITTE OKTOBER

Beginn der Meditation und Vernissage ist am Sonntag, 30. September, um 16 Uhr in der Petri-Kirche, Pastor-Barnstein-Platz 1. Die von Schülern betreute Ausstellung ist vom 30. September bis 14. Oktober zu sehen. Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag von 11 bis 13 und 16 bis 18 Uhr, sowie Samstag zwischen 10 und 14 Uhr.

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