Im Nahverkehr beginnt Freitag die neue Epoche

Wenn am Freitag die Oberbürgermeister Ulrich Scholten und Thomas Kufen die Verträge für die gemeinsame Nahverkehrsgesellschaft von Essen und Mülheim in der Evag-Zentrale an der Zweigertstraße unterschreiben, beginnt für den Nahverkehr mit Start der Ruhrbahn am 1. September eine neue Zeitepoche.

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Wenn am Freitag die Oberbürgermeister Ulrich Scholten und Thomas Kufen die Verträge für die gemeinsame Nahverkehrsgesellschaft von Essen und Mülheim in der Evag-Zentrale an der Zweigertstraße unterschreiben, beginnt für den Nahverkehr mit Start der Ruhrbahn am 1. September eine neue Zeitepoche.

An den Fahrkartenautomaten werden mit der Geburtsstunde der neuen Verkehrsgesellschaft nur noch Tickets mit der Aufschrift Ruhrbahn gedruckt. Doch der Preis bleibt derselbe. Für den Fahrgast ändert sich erstmal nichts. Zwar betreibt die dann verschmolzene Verkehrsgesellschaft das operative Geschäft sowohl für den Nahverkehr in Essen als auch in Mülheim. Doch bei den Übernahmen bleiben die Linienkonzessionen und die Kasseneinnahmen unangetastet. Am Ende wird auf zwei Deckeln abgerechnet – für Mülheim und für Essen. In Essen soll es eine gemeinsame Leitstelle für beide Städte geben, ebenso werden die Werkstätten am Essener Standort zentralisiert. Abteilungen, die für Infrastruktur wie Gleisbau und Bauwerke wie U-Bahnhöfe zuständig sind, werden in Mülheim konzentriert.

Doch kurz vor der Fusion gibt es Unruhe.

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