Im zweiten Jahr in Folge will Mülheims Stadtkämmerer Frank Mendack auch Ende 2020 einen kleinen Überschuss in der Jahresabrechnung stehen haben. Das ist weiterhin nur möglich, weil Millionen-Hilfen aus dem Stärkungspakt des Landes fließen (sollen). Hoffnung setzt Mülheim auch auf einen vom Bund getragenen Altschuldenfonds. Allein werde das aber nicht die Lösung sein, so Mendack.

Schon in diesem Jahr sollen die Landesmillionen solide Basis sein, um den Haushaltsausgleich am 31. Dezember tatsächlich auch auf dem Papier stehen zu haben. Verbucht werden konnten sie freilich noch nicht, weil die Bezirksregierung den Haushalt wegen der vage gehaltenen Eigenanstrengungen der Stadt zur Haushaltskonsolidierung (ÖPNV, Personal) noch nicht genehmigt hat.