Die Bilder von Natalija Usakova entstehen Punkt für Punkt. Sie bestehen aus Hunderten von geometrisch angeordneten Kreisen, die alle einzeln gemalt wurden. Betrachtet man die Arbeiten aus der Nähe, nimmt man lediglich abstrakte Flächen oder Formen wahr, tritt man aber einige Schritte zurück, wird plötzlich ein gegenständliches Motiv sichtbar – ein Kussszene beispielsweise oder das Portrait einer schönen Frau.

Die Künstlerin, die seit zehn Jahren in Mülheim lebt und seit 2015 auch Mitglied der Künstlergruppe AnDer ist, stellt einige dieser wandlungsfähigen Werke jetzt in der Galerie Greens in Saarn aus. „Dots, Dots, Dots“ (also „Punkte, Punkte, Punkte“) heißt die kleine, aber feine Schau. Sie ist bis Ende Dezember zu sehen.