Den Entwurf für ein „Netz 23“, mit dem das Angebot im Mülheimer Nahverkehr nach Vorschlag von Ruhrbahn und Stadtverwaltung mit einem Federstrich um rund 30 Prozent gekürzt worden wäre, hat die Politik ad acta gelegt. Der Haushaltsbeschluss von SPD, CDU und Grünen steht aber unverändert unerledigt da: Bis 2023 sollen im ÖPNV sieben Millionen Euro eingespart werden. Was nun?
Die Zeit drängt: Den ersten Sparbeitrag in Höhe von 2 Millionen Euro muss Stadtkämmerer Frank Mendack im Sommer 2020 in seinem Haushaltsentwurf fürs Folgejahr nachweisen. Die Finanzaufsicht der Bezirksregierung wird genau hinschauen. Schließlich hängt daran die millionenschwere Hilfe für die klamme Stadt aus dem Stärkungspakt.


