Die Familie von einem der 12-jährigen Verdächtigen im Mülheimer Sexualdelikt will nun doch Hilfe vom Jugendamt annehmen. Stadtsprecher Volker Wiebels teilt mit, dass das Jugendamt mittlerweile die Familien aller fünf mutmaßlichen Täter persönlich antreffen konnte. Alle zeigten Bereitschaft, zu kooperieren.
„Zuerst wollte die Familie mit keinem sprechen, weil sie mit dem Druck und Medienvertretern vor dem Haus überfordert war“, erklärt Wiebels. Deshalb habe die Familie des 12-jährigen Verdächtigen vorerst nur über die Gegensprechanlage kommuniziert. Die Mitarbeiter des Jugendamtes seien einen Tag später wiedergekommen – auch um die Lage vor Ort zu überprüfen: mit größerem Erfolg.


