Ein beengter Raum ohne Fenster, die Kacheln braun, die Fugen schwarz vom Schimmel – das Badezimmer im Tierheim spiegelt wider, wie der Zustand des Großteils der gesamten Anlage ist: desolat. Aus der Badewannenwand sind zwei Fliesen herausgebrochen; die Wanne selbst ist so hoch, dass eine Person alleine kaum einen großen Hund hinein heben kann. Schön ist das nicht, und was noch schwerer wiegt: Es ist nicht praktikabel. „Das müsste ebenerdig sein“, nennt Amtstierärztin Heike Schwalenstöcker-Waldner einen der vielen Mängel im Tierheim. Doch die dringend notwendige Sanierung rückt weiter in die Ferne.