Es ist der größte Feuerwehreinsatz der Nachkriegsgeschichte, das schlimmste Gewitter, an das sich jeder Mülheimer erinnern kann: Am 9. Juni 2014 um 21 Uhr trifft Ela auf Mülheim und hinterlässt in vielen Stadtteilen Schneisen der Verwüstung.
„Ich werde mich immer daran erinnern“, sagt Thorsten Drewes, Sprecher der Feuerwehr. Es ist ein heißer Tag, um die 30 Grad, Drewes grillt mit seiner Frau bei seiner Mutter im Garten in der Innenstadt, als er die „aufgerollte Wolkenschicht“ am Himmel sieht, die auf Mülheim zukommt. „Ich will nach Hause, ich muss gleich zur Feuerwehr“, sagt er zu seiner Frau.


