Der Stadt bleiben offenbar immer weniger Möglichkeiten, den Autoverkehr staufrei durch die Innenstadt zu lenken. Oder gar hinein: Jüngstes Beispiel ist die geplante Wiedereröffnung der Schollenstraße am neuen Stadtquartier. Die Verwaltung hat hier untersucht, ob und wie künftig mehr Autos über die Friedrich-Ebert-Straße zur Schollenstraße geleitet werden können. Das Ergebnis sorgte für Hader und Gezänk in der Bezirksvertretung 1: Denn die Kreuzung Friedrich-Ebert- und Bahnstraße ist derart eng und verbaut, dass bei mehr Durchfluss Rückstau zu befürchten ist.

Verkehrsplaner Roland Jansen konnte in der BV1 deshalb keine der vorgestellten Varianten für eine Steigerung des Autoverkehrs empfehlen, weil sich entweder an der Konrad-Adenauer-Brücke oder – noch gravierender – an der Leineweberstraße und Schlossbrücke den Verkehr stauen würde. Die SPD befürchtete sogar eine Blechschlange bis zur Aktienstraße.