Urtypus der SPD gefragt
Gabriel, Schulz, Scholten. . . Die Liste der Genossen, die in jüngerer Zeit Opfer ihrer eigenen Partei wurden oder werden sollten, ließe sich ohne große Gedankenanstrengung fortführen. Geht’s denn nur noch um Posten? Das fragen die irritierten Wähler, die es lieber sähen, ihre Volksvertreter würden sich um die wahren Probleme der Gesellschaft kümmern. Davon gibt es genug: Wachsende Alters- und Kinderarmut, Pflegenotstand, das soziale Auseinanderdriften der Gesellschaft, Mangel an bezahlbarem Wohnraum . . . allesamt urtypisch-sozialdemokratische Themen. Alles Themen, die auch in Mülheim ihre Brisanz haben. In eine Lösung all dieser Probleme sollte die SPD ihre ganze Kraft legen, das verlangen die Wähler mit gutem Recht.

