Protest-Kundgebung

Verein „Arbeitsunrecht“ protestiert vor Aldi gegen Tönnies

Die Unternehmensgruppe Tönnies betreibt einen der europaweit größten Schlachtbetriebe. Gegen die Arbeitsbedingungen dort gibt es in Gelsenkirchen Proteste.

Die Unternehmensgruppe Tönnies betreibt einen der europaweit größten Schlachtbetriebe. Gegen die Arbeitsbedingungen dort gibt es in Gelsenkirchen Proteste.

Foto: Bernd Thissen / dpa

Gelsenkirchen-Altstadt.  Die Linke in Gelsenkirchen unterstützt den Protest von „Arbeitsunrecht“ gegen Fleischproduzent Tönnies. Geplant ist eine Kundgebung vor Aldi.

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Unter dem Motto „Tönnies stoppen“ steht die Aktion von „Arbeitsunrecht e.V.“ am Freitag, 13. September, zu der die Gelsenkirchener Linke aufruft. Eine Kundgebung ist um 15 Uhr geplant – und zwar auf der Ahstraße nahe der dortigen Aldi-Filiale.

„Gegen Horror-Jobs & Werkverträge“ bei Europas größtem Schlachtbetrieb und Schweinefleischvermarkter wendet sich der Protest. Tönnies, so die Argumentation des Vereins, sorge „dafür, dass Schweinefleisch immer billig zu haben ist, auf Kosten der Allgemeinheit: der Konzern hat einen gigantischen Wasserverbrauch. Aber auch auf Kosten der Arbeiter in seinen Schlachthöfen“, die zu Niedrigstlöhnen arbeiten müssten und „zu Lasten der Tiere, die in Massentierhaltung, mit all den negativen Umweltauswirkungen, ihr Leben fristen müssen“. Da Aldi einer der größten Fleischabnehmer sei, werde die Kundgebung um 15 Uhr vor dem Aldi-Markt an der Ahstraße in der City gestartet.

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