The Voice Kids

Gelsenkirchenerin hat Salsa im Blut und Feuer in der Stimme

Nadin Parisi (14, l.) beim Unterricht mit ihrer Gesangslehrerin Svetlana Fomenko in der Musikschule „Piano Fortelier“.

Nadin Parisi (14, l.) beim Unterricht mit ihrer Gesangslehrerin Svetlana Fomenko in der Musikschule „Piano Fortelier“.

Foto: Olaf Ziegler

Bismarck.   Nadin Parisi nimmt an der Show „The Voice Kids“ teil. Am Sonntag will die Gelsenkirchenerin die Juroren überzeugen. Ihr Favorit: Max Giesinger.

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Doppelt hält besser. Im Falle der überaus populären Casting Show „The Voice Kids“ bedeutet dies, dass es jetzt in der sechsten Staffel gleich zwei Kandidatinnen aus Gelsenkirchen gibt, die die Juroren von sich überzeugen wollen.

Nachdem es die zehnjährige Lena Falkowski aus Buer in den laufenden „Blind Auditions“ bereits ins Team ihres Idols Max Giesinger geschafft hat, steht jetzt ein weiteres Mädchen von hier vor der großen Herausforderung, Mark Forster, Nena und ihre Tochter Larissa sowie Max Giesinger allein mit ihrer Stimme so zu beeindrucken, dass sie den Buzzer drücken und sich zu ihr umdrehen: Nadin Parisi.

Nadins Lied: „The Climb“ von Miley Cyrus

Die 14-jährige Schülerin aus Bismarck steht am Sonntag auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Zur besten Sendezeit, als um 20.15 Uhr, läuft die Show auf Sat1, singen wird sie den Song „The Climb“ von Miley Cyrus.

Voice Kids: Lena hat es ins Team von Max Giesinger geschafft Die Liebe zur Musik müssen Nadin ihre Eltern in die Wiege gelegt haben. Mutter Maryanis stammt aus Kuba, Vater Franco aus Italien – beides zusammen eine durchaus feurige Mischung. Hörbar wird das nicht nur, wenn Nadin ihre Stimme erhebt – denn fast ebenso groß ist ihre Leidenschaft für südamerikanische Tänze. „Ich tanze liebend gerne Salsa“, sagt Nadin. Ein rassiger Flamenco ist auch kein Problem für die 14-Jährige – und auch an der Gitarre trifft sie den richtigen Ton. Das Geheimnis dahinter: jahrelange Übung, sie singt seit ihrem vierten Lebensjahr – gefördert auch durch den regen Kontakt zur spanischen Gemeinde hier in Gelsenkirchen. „Bei Veranstaltungen und Festen der Gemeinde macht sie immer gern freiwillig mit“, erzählt Nadins Mutter, „Hauptsache, sie kann singen.“

So viel Einsatzfreude muss belohnt werden, deshalb war es für Nadins Eltern auch kein Problem, dass ihre Tochter an der Show beteiligen wollte. Es ist schließlich keine plötzlich aufkeimende Idee gewesen, weil es gerade „en vogue“ ist, bei solchen Castings mitzumachen. „Nein“ sagt Nadin Parisi bestimmt, „mein Wunsch, später einmal etwas mit Musik zu machen, der ist im Laufe der Jahre nach und nach gewachsen.“

Gesangsunterricht nach der Schule

Die Achtklässlerin, die an der Gesamtschule Bismarck die Schulbank drückt, nimmt schon seit ein paar Jahren Gesangsunterricht – anfangs noch an der Bochumer Musikschule, jetzt, wo der Unterricht bis in den Nachmittag hinein geht, lieber in Gelsenkirchen. Der kürzeren Wege wegen lässt sie sich bei „Pianofortelier“ an der Husemannstraße zusätzlich schulen.

Auch Nadin hat unter den Juroren einen Favoriten: „Ganz klar, Max Giesinger.“ Natürlich würde sie sich aber auch freuen, wenn sie die anderen Jury-Mitglieder ebenso von sich und ihrem Talent überzeugen könnte.

Ob es geklappt hat? Das erfahren die Zuschauer schon recht früh in der Sendung – denn Nadin muss wohl gleich zu Beginn ans Mikrofon. Und wer weiß, vielleicht gibt’s am Ende noch eine Salsa-Einlage – der Tanz ist ja der sprichwörtliche Ausdruck der Fröhlichkeit. Doppelt hält eben besser.

>> Der Weg ins Showfinale

  • Bei den Blind Auditions werden die Kandidaten-Pools der Juroren mit jeweils 18 Kindern gefüllt. Danach beginnen die internen Ausscheidungswettkämpfe, Battles genannt.

  • Aus den Battles kristallisieren sich drei von sechs Battle-Siegern heraus , die der jeweilige Coach mit in die nächste Runde nimmt und die für sein Team dann im Finale Mitte April noch einmal singen.

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