Politik

Oliver Wittke will der neuen Landesregierung nicht angehören

Oliver Wittke will wieder in den Bundestag. Ein Amt als NRW-Minister strebt er nicht an.

Oliver Wittke will wieder in den Bundestag. Ein Amt als NRW-Minister strebt er nicht an.

Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen.   Oliver Wittke hat nach eigenen Angaben keine Ambitionen, in die neue NRW-Landesregierung zu wechseln. Er will im Herbst wieder in den Bundestag.

In Düsseldorf verhandeln die Spitzen von CDU und FDP über eine mögliche Koalition. Mit am Tisch sitzt Oliver Wittke. Der ehemalige Oberbürgermeister von Gelsenkirchen und NRW-Verkehrsminister ist seit 2013 Mitglied des Bundestags, fühlt sich der Landespolitik aber nach wie vor verpflichtet. Eine aktive Rolle, etwa als Minister, strebe er aber nicht an. „Vor einem Jahr habe ich mich entschieden, wieder für den Bundestag zu kandidieren“, sagte Wittke am Donnerstag der WAZ. „Die Gremien haben mich dann nominiert und nun werde ich diesen Auftrag auch annehmen.“

Dass Wittke zum zweiten Mal in Folge in den Bundestag einzieht, ist so gut wie sicher. Der Sieg im Wahlkreis gegen SPD-Mann Markus Töns ist dafür nicht zwingend erforderlich. Wittke steht auf Platz vier der Landesliste; 2013 rückten 50 CDU-Politiker über diese Liste ins Parlament.

Bei der Landtagswahl am 14. Mai griff die Landesliste für die CDU hingegen gar nicht. Die neue CDU-Fraktion besteht deshalb nur aus Direktkandidaten – und nur zwei stammen aus dem Revier. Und trotzdem: „Das Ruhrgebiet wird eine wichtige Rolle im Koalitionsvertrag spielen“, so Wittke. „Alle wissen: Ohne das Ruhrgebiet ist NRW nicht wieder auf die Füße zu stellen.“

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