Krankenhaus

Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen erhält Auszeichnung

Die Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen hat das Siegel „Ausgezeichnet. Für Kinder“ bekommen.

Die Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen hat das Siegel „Ausgezeichnet. Für Kinder“ bekommen.

Foto: Thomas Schmidtke / WAZ

Gelsenkirchen-Buer.  Eine Initiative medizinischer Fachverbände hat der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen ein Gütesiegel verliehen – zum sechsten Mal in Folge.

Die Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen ist für ihre Arbeit ausgezeichnet worden: Zum sechsten Mal in Folge hat sie das Gütesiegel „Ausgezeichnet. Für Kinder“ erhalten. Das Siegel wird von einer Initiative medizinischer Fachverbände verliehen, die fordert, dass Kinder und Jugendliche ein Recht auf eine stationäre medizinische Behandlung in Kinder- und Jugendkliniken mit besonderen Standards in Medizin und Pflege bekommen.

Dr. Gerrit Lautner, ärztlicher Leiter der Kinder- und Jugendklinik, sagte, die Auszeichnung bestätige die hohe Versorgungsqualität seiner Klinik: „Das Siegel gibt Eltern eine gute Entscheidungshilfe. Kinder sind auch in der Medizin keine kleinen Erwachsenen. Deshalb gehören kranke Kinder und Jugendliche in Qualitäts-Kinderkliniken. Das wissen betroffene Eltern und legen sehr viel Wert auf diese Auszeichnung.“

Gelsenkirchener Klinik-Leiter betont: Eltern können Tag und Nacht beim Kind bleiben

Lautner betonte außerdem, die körperlichen, emotionalen und seelischen Bedürfnisse von Kindern seien je nach Alter und Entwicklungsstufe völlig unterschiedlich: „Da ist besonders geschultes Krankenhauspersonal gefragt - mit viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen.“ Er hob hervor, dass Vater oder Mutter in der Kinder- und Jugendklinik Tag und Nacht bei ihrem kranken Kind bleiben könnten – auch auf der Intensivstation. „Die Aufnahme einer Begleitperson kann kein Erwachsenenkrankenhaus leisten. Es ist in seinen Strukturen und der Ausstattung nicht auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet“, so Lautner.

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