Theater

Drei Ecken, ein Elfer und Tor

Die beiden Gelsenkirchener Regisseure Ulrich Penquitt (li.) und Elmar Rasch planen eine Musiktheater-Komödie mit dem Titel „Drei Ecken Elfer“.

Die beiden Gelsenkirchener Regisseure Ulrich Penquitt (li.) und Elmar Rasch planen eine Musiktheater-Komödie mit dem Titel „Drei Ecken Elfer“.

Foto: WAZ

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Gelsenkirchen. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Die „Passion“ ist endgültig vollbracht, jetzt beginnt der Gelsenkirchener Theatermacher Elmar Rasch mit dem Dribbling.

Rund um König Fußball dreht sich die neue, ballverliebte Musiktheater-Komödie „Drei Ecken Elfer“, die er gemeinsam mit dem Schauspieler und Regisseur Ulrich Penquitt zu Papier gebracht hat und die er im Oktober in Gelsenkirchen zur Uraufführung bringen wird.

Anlass für die beiden Bühnenprofis, sich mit dem runden Leder auseinanderzusetzen, war der 50. Geburtstag der Bundesliga. Aber nicht nur: Rasch und Penquitt sind zudem leidenschaftliche Schalke-Fans und haben einst auch selbst gegen die Kugel getreten. Zuhause in der königsblauen Metropole, lag das Thema für beide in diesem Jahr einfach in der Luft.

Alptraum im Labor des DFB

Und darum wird es gehen in dem fetzigen Fußball-Musical: Fußball-Fan Dieter hat einen bösen Alptraum, der ihn in eine gruselige DFB-Zentrale nach Frankfurt versetzt. Kaum wieder aufgewacht, beschließt Dieter, sich selbst vor Ort über die Lage beim Deutschen Fußballbund zu informieren. Gattin Freimut darf mit, ihr verspricht er allerdings einen Wellness-Kurzurlaub, weil sie vom Kicken so gar nichts hält.

Kaum am Main gelandet, zieht es Dieter samt Gattin in die DFB-Zentrale und hier geraten beide in einen realen Alptraum. In einem Laboratorium bastelt ein sogenannter „Meister“ an einem Fußballer der Zukunft. Er nennt ihn L.M. und hofft, einen neuen Lionel Messi zu kreieren, der einfach auf allen Positionen absolute Spitzenweltklasse spielt.

Was am Ende dann tatsächlich für ein Typ in diesem Laboratorium entstehen wird, das verraten die beiden Theatermacher noch nicht. Nur so viel: Es wird eine echte Überraschung!

Ein echtes Meisterstück am Ende

Den merkwürdigen Meister wird Ulrich Penquitt mimen, die Rolle des Dieter übernimmt Vassily Kazakos, seine Gattin spielt Anja Günther. Den Ahli gibt Klaus Neuhaus, der in der „Passion“ seine Theaterleidenschaft entdeckt hatte, und musikalischer Überraschungsgast wird Detlef Magic Lauster, der singende Kumpel, sein. Dazu spielt die Bochumer Band „Crazy Bones Band“ alte Coversongs mit neuen Texten.

Ein Spiel dauert, genau, zwei Mal 45 Minuten, Verlängerung nicht ausgeschlossen. Einziger Haken an der Partie: Noch steht die Spiel-Arena nicht genau fest, geplant ist aber eine Premiere in Schalke. Einige Sponsoren sind bereits im Boot.

Sie hoffen, dass am Ende ein echtes Meisterstück dabei heraus kommt und sie gemeinsam mit dem Publikum brüllen können: Tor, Tor, Tor ...

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