Urbane Gärten
Gelsenkirchener gärtnern gemeinschaftlich in urbanen Gärten
Gelsenkirchen. Grün, Natur und Bewegung: Urbane Gärten werden immer beliebter. Auch in Gelsenkirchen gibt es einige Urban-Gardening-Projekte. Ein Überblick.

Vor 20 Jahren war das Gelände der Zeche Hugo noch industriell geprägt. Heute sprüht die Fläche nur so vor Farben. Nach der Schließung des Bergwerks im Jahr 1999 kam der Wunsch auf, eine Fläche mit und für Bürgerinnen und Bürger zu gestalten. Im Jahr 2016 wurde das Grünlabor ins Leben gerufen. 2017 wurde dann der Förderverein „Grünlabor im Biomassepark Hugo e. V.“ gegründet.Das Grünlabor ist keinesfalls ein Forschungsinstitut, sondern ein Garten, in dem gegärtnert und die Umwelt erfahren und gelebt werden soll. Auf kleinen Flächen können Naturliebhaber einen eigenen Garten anlegen und Blumen, Obst oder Gemüse anpflanzen.Schulen, Kitas, Vereine und Verbände nutzen den Umwelt-Infopfad, den Bodenerlebnispfad, den Bienenstand, den Naschgarten und den Färbergarten als Lernangebote. Wer sich vorstellen kann, an der Allgemeinpflege des Grünlabors beteiligt zu sein, kann sich unter 0176 83 52 93 68 oder per E-Mail info@gruenlabor-biomassepark.de an den Verein wenden. Als Mitglied ist es auch möglich, ein eigenes kleines Beet (je nach Verfügbarkeit) zu bearbeiten. Weitere Infos unter www.gruenlabor-biomassepark.de.© Charlotte Suttmeyer

Das Gelände an der Zeche Hugo wurde zu einer Grünoase.© Charlotte Suttmeyer

Der Naschgarten im Grünlabor ist zum Pflücken und Probieren da.© Charlotte Suttmeyer

Bunte Sitzbänke laden zum Verweilen im Grünlabor im Biomassepark in Gelsenkirchen ein.© Charlotte Suttmeyer

Der Bodenerlebnispfad des Grünlabors im Biomassepark in Gelsenkirchen. © Charlotte Suttmeyer

Die Kinder können das Grünlabor in Gelsenkirchen kreativ mitgestalten.© Charlotte Suttmeyer

Die Beete im Grünlabor.© Charlotte Suttmeyer

Der Internationale MädchengartenUnter dem Motto: „Mädchen können alles schaffen“ wurde der Internationale Mädchengarten im Jahre 2006 gegründet. Nach einem Umzug bezog der Garten im Jahre 2012 eine Brachfläche am Rande des ehemaligen Güterbahnhofs Schalke-Süd.In dem Garten sollen Mädchen neben dem Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewusstsein lernen, dass auch sie körperliche und handwerkliche Arbeit problemlos meistern können. Der Garten soll für die Mädchen ein Raum sein, der nur ihnen gehört und sich positiv auf das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein auswirkt. Donnerstags von 16 Uhr bis 18.30 Uhr ist der Garten für Mädchen geöffnet. Weitere Infos unter https://maedchengartenge.wordpress.com/.© Charlotte Suttmeyer

Der Internationale Mädchengarten ist ein Raum nur für Mädchen.© Charlotte Suttmeyer

Es blüht im Internationalen Mädchengarten in Gelsenkirchen.© Charlotte Suttmeyer

Liebevoll wird sich gemeinsam mit den Mädchen um die Pflanzen des Internationalen Mädchengartens gekümmert.© Charlotte Suttmeyer

Auch die Insekten haben ihren Platz im Internationalen Mädchengarten in Gelsenkirchen.© Charlotte Suttmeyer

Lalok GartenDirekt neben dem Internationalen Mädchengarten und dem „Lecka“ befindet sich der Lalok Garten - ein grünes Paradies. Hier sollen Kinder Erfahrungen im Garten sammeln und die Wechselwirkungen zwischen Umwelt und Mensch erleben. Besonders intensiv können sie das im Rahmen des Ferienprogrammes tun.Zu sehen gibt es außerdem kreative Nachbauten des ehemaligen Zentralbads, der Futterkrippe, des Altstadtcafés, der Nordkurve, der Zeche Hugo, des Grubengolds und des Amphitheaters. Der Lalok Garten veranstaltet zusätzlich im Sommer regelmäßig Kulturveranstaltungen. Interessierte können gerne bei geöffneter Tür den Garten besuchen oder an Veranstaltungen teilnehmen. Weitere Informationen unter https://www.lalok-libr.dee/.© Charlotte Suttmeyer

Die Schalker Nordkurve ist im Lalok Garten auch vertreten. © Charlotte Suttmeyer

Im Lalok Garten in Gelsenkirchen steht das Zentralbad noch.© Charlotte Suttmeyer

Die Gelsenkirchener Zeche Hugo vertritt im Lalok Garten die Industrie.© Charlotte Suttmeyer

In dem Amphitheater werden regelmäßig Kulturveranstaltungen gezeigt.© Charlotte Suttmeyer

Metropolengarten auf DahlbuschGärtnern an der Villa Dahlbusch. Das Gelände des Metropolengartens hat Charme. Hier werden der Natur viele Entfaltungsmöglichkeiten gegeben. Neben zwei großen Kulturveranstaltungen, die einmal im Jahr stattfinden, können Interessierte eine eigene Parzelle mieten und sie nach Herzenslust gestalten. Sei es als Gemüsebeet oder Wohlfühloase.Von den insgesamt 20 Parzellen wird momentan die Hälfte nicht genutzt. Das Team des Metropolengartens würde sich daher sehr über neue Pächter freuen. Eine ca. 4 x 5 Meter große Parzelle kostet jährlich 49 Euro. Falls ukrainische Flüchtlinge Interesse an einer Parzelle haben, würde das Team des Metropolengartens diese kostenfrei zur Verfügung stellen. Bei Interesse an info@metropolengarten.de schreiben.© Charlotte Suttmeyer

Ein Ausschnitt des Metropolengartens auf Dahlbusch.© Charlotte Suttmeyer

Der Metropolengarten in Gelsenkirchen hat noch einige freie Parzellen.© Charlotte Suttmeyer

Ein Garten eines Pächters des Metropolengartens.© Charlotte Suttmeyer

Im Hintergrund ist das alte Kutscherhaus noch zu erkennen. Davor der Metropolengarten in Gelsenkirchen.© Charlotte Suttmeyer

Quartierspark Münchener StraßeUnter dem Motto „gemeinsam Gärtnern“ wurde im Rahmen des Stadterneuerungsprogrammes Gelsenkirchen Schalke im Jahr 2014 der Gemeinschaftsgarten an der Münchener Straße angelegt. Eine Gruppe von Anwohnern bewirtschaftet dort eigene Beete.Die Gemeinschaftsflächen laden alle Bürgerinnen und Bürger zum Verweilen, Genießen und auch Naschen (zum Beispiel von den Brombeersträuchern oder Obstbäumen) ein. Die Nachbarschaft kümmert sich um die Anlage und öffnet jeden Tag das Tor für Interessierte. Der Garten liegt gegenüber der Münchener Straße 69.© Charlotte Suttmeyer

Die fünf Beete in Gelsenkirchen-Schalke werden von den Anwohnern gepflegt.© Charlotte Suttmeyer

Die Gemeinschaftsflächen des Quartiersgartens an der Münchener Straße laden zum sitzen, spielen und proberein ein. © Charlotte Suttmeyer

Hochbeete im NordsternparkSchon seit zwei Jahren können Besucherinnen und Besucher sich an verschiedenen Obst- und Gemüsesorten sowie Kräutern aus den Hochbeeten erfreuen. Die Hochbeete sind am Eingang der Blumenstraße zu finden und ergänzen die bereits schon länger bestehende Streuobstwiese. Sowohl von den Hochbeeten als auch von der Streuobstwiese kann nach Lust und Laune probiert und geerntet werden.© Charlotte Suttmeyer

Die Hochbeete im Nordsternpark in Gelsenkirchen laden zum Ernten und Probieren ein. © Charlotte Suttmeyer

Die Hochbeete im Nordsternpark liegen direkt am Eingang der Blumenstraße und ergänzen die bereits schon länger bestehende Streuobstwiese.© Charlotte Suttmeyer

Gemeinschaftsgarten an der Bochumer StraßeIm Rahmen eines Kunstprojektes von der Gerrit Rietveld Kunstakademie, das im Jahre 2014 entstanden ist, wurde der Garten an der Bochumer Straße angelegt. Ein Jahr später haben einige Nachbarschafts-stifterinnen den Garten wiederbelebt. Ziel ist es, den Anwohnern einen Ort geben zu können, in dem sie aus dem Alltag entfliehen und zur Ruhe kommen können. Angesprochen werden alle Interessierte, egal welchen Alters oder welcher Herkunft. Besonders auffallend sind die kreativen Kunstwerke wie Holzskulpturen oder Hochbeete.Außerdem ist der Garten ein Ort für Aktivitäten und Projekte, welche regelmäßig stattfinden. Das Team des Gartens spricht eine ausdrückliche Einladung für gemeinsames Arbeiten oder Erholen im Garten aus und freut sich stets über helfende Hände. Bei gutem Wetter kann der Garten jeden Mittwoch um 15 Uhr besucht werden. Die beiden Hochbeete des Gartens an der Bochumer Straße warten noch auf Interessierte, die gerne eine Patenschaft übernehmen möchten. Das Generationennetz e. V. (0209 169666) oder das Mehrgenerationenhaus Bochumer Straße (0209 15758983) steht für weitere Informationen zur Verfügung.© Charlotte Suttmeyer

Ein Blick auf den Gemeinschaftsgarten an der Bochumer Straße.© Charlotte Suttmeyer

Satte grüne Wiesen im Gemeinschaftsgarten an der Bochumer Straße in Gelsenkirchen.© Gemeinschaftsgarten an der Bochumer Straße

Der Bauwagen des Gartens an der Bochumer Straße.© Gemeinschaftsgarten an der Bochumer Straße

Die Blumen blühen in bunten Farben im Gemeinschaftsgarten an der Bochumer Straße in Gelsenkirchen.© Gemeinschaftsgarten an der Bochumer Straße

Hochbeete am Burgers ParkIm Burgers Park stehen drei Hochbeete, welche von der Stadt gespendet worden sind. Jeder, der möchte, kann dort die Hochbeete bepflanzen oder ernten. Kontaktinformationen sind vor Ort an den Hochbeeten hinterlegt. In unmittelbarer Nähe der Hochbeete befinden sich einige Obstbäume.© Charlotte Suttmeyer

Die Streuobstwiese im Burgers Park.© Charlotte Suttmeyer

Die Hochbeete im Burgers Park in Gelsenkirchen.© Charlotte Suttmeyer

