Manchmal beginnen große Geschichten mit kleinen Dingen. In diesem Fall ist es eine alte Vitrine, die heute ihren Platz in einem norddeutschen Haus hat. Und die Uta Meyhöfer ans Denken bringt. Sie weiß, das Möbelstück stammt aus einem jüdischen Haushalt in Ückendorf. Von dort aus nahm es die eigene Familie mit. Die wohnte einst im Haus an der Bergmannstraße 43, übernahm eine Wohnung von Menschen mit jüdischen Wurzeln. Sie hatten die Vitrine stehen lassen – als sie unter der Schreckensherrschaft der Nazis erst Hab und Gut lassen müssen und dann ihr Leben.

Engagement für den 200. Stolperstein