Umwelthilfe erhöht den Druck und fordert Maßnahmen
Gelsenkirchen. .
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will im Kampf um saubere Luft den Druck auf Länder und Städte erhöhen. Auch auf Gelsenkirchen. Denn: GE gehört zu den 61 Städten, die laut DUH aktuell die Stickstoffdioxid-(NO2) Grenzwerte um 10 Prozent oder mehr überschreiten. Die Umwelthilfe fordere saubere Luft bereits im Jahr 2018, sagte Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Die für die Luftreinhaltung zuständigen Behörden würden aufgefordert, binnen vier Wochen wirksame Maßnahmen wie Diesel-Fahrverbote verbindlich zu erklären. Die DUH gebe den zuständigen Städten und Landesbehörden die Möglichkeit, der Organisation mitzuteilen, ob sie geeignete Maßnahmen ergreifen wollen, damit 2018 in den betroffenen Städten die Stickoxid-Grenzwerte unterschritten werden. „Wenn die Antworten nicht zufriedenstellend ausfallen, werden wir weitere Rechtsverfahren prüfen und gegebenenfalls kurzfristig einleiten.“

