Eine graue Bodenplatte mit blauer Intarsie, deren Gestalt einem Engel ähnelt, und eine große Idee. Am Eingang der Grundschule Wiehagen begrüßt die Besucher ein „Engel der Kulturen“, gestaltet und dort eingelassen von dem Künstlerpaar Gregor Merten und Carmen Dietrich, die eine „Engel der Kulturen-Stiftung“ gegründet haben. Beim genauen Hinsehen zeigt sich: Der Engel wird gebildet von den angedeuteten Symbolen der drei großen abrahamitischen Religionen, die in Europa eine Rolle spielen, dem christlichen Kreuz, dem jüdischen Davidstern und der muslimischen Mondsichel. Es geht um friedliches Miteinander statt gegenseitiger Anfeindungen, und dafür will die Schule stehen. Dieser Gedanke stand auch am Anfang der Friedensfeste, die Schulleiterin Martina Sundheim vor drei Jahren als feste Größen im Jahreskalender der Schule einführte, unterstützt vom Pfarrer in der Gemeinde, Friedrich Stahlhut.
Friedens- und Kunstaktion
An der Wiehagenschule hat ein Engel das Schwert besiegt
Neustadt. Wie eine Bodenskulptur in Engelsgestalt an der Wiehagenschule Gelsenkirchen die Kulturen zusammenbringt. Und so Kriegskult entkräftet.

Vor der Installation des Engels vor der Schule wurde die Originalskulptur durch die ganze Stadt gerollt. Haltepunkte waren die Synagoge und die Moschee.© Foto: Wiehagenschule
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