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Stadtplanung brutal
Wie die A 40 in die Essener Stadtlandschaft gezwängt wurde
Essen. Anfangs wollten alle in Essen den Ruhrschnellweg haben, heute gilt die Autobahn als vielleicht größte städtebauliche Wunde. Wie es dazu kam.


Ein Mädchen schaut Anfang der 1960er Jahre in den Graben des entstehenden Ruhrschnellwegs in Holsterhausen. Standort ist die Hobeisenbrücke. Das Bild verdeutlicht wie im Brennglas die bauliche Brutalität, mit der die Autobahn in die Stadtlandschaft gezwungen wurde. Links und rechts stehen neue Werkswohnungen von Krupp, die nach dem Zweiten Weltkrieg bereits so geplant und gebaut wurden, dass Platz für die Autobahn blieb.© Unbekannt | Döllken

