Sorge in Essen

Warenhaus AG Karstadt/Kaufhof soll ihren Sitz in Köln haben

Die Zukunft der Karstadt-Zentrale in Essen-Bredeney ist völlig offen.

Die Zukunft der Karstadt-Zentrale in Essen-Bredeney ist völlig offen.

Foto: Lars Heidrich

Essen.   Der Sitz der neuen Warenhaus AG aus Karstadt und Kaufhof soll Köln werden. Die Zukunft der Karstadt-Zentrale in Essen ist völlig offen.

Die Fusionsverhandlungen der Warenhausketten Karstadt und Kaufhof stehen unmittelbar vor dem Abschluss. Nach Informationen dieser Zeitung haben sich die Eigentümer Signa und HBC darauf verständigt, dass der Sitz des neuen Unternehmens Köln sein soll. Dort steht auch die Zentrale der Kaufhof-Mutter HBC Europe.

Was aus der Karstadt-Verwaltung in Essen mit ihren rund 1000 Mitarbeitern werden soll, ist demnach noch völlig offen. Bis zu einer Genehmigung der Fusion durch das Bundeskartellamt und bis beide Warenhausketten zusammengewachsen sein werden, sollen laut einem Insider beide Standorte in Köln und Essen bestehen bleiben.

Die fusionierte Warenhaus AG, berichtet die „Wirtschaftswoche“, soll eine Bargeld-Spritze von 400 Millionen Euro erhalten. Ein Teil der Summe soll demnach auch aus dem Verkauf des zu HBC gehörenden Düsseldorfer Carsch-Hauses an Signa stammen. Je 100 Millionen Euro wollen HBC und Signa aufbringen. Der Zusammenschluss beider Unternehmen soll noch in dieser Woche verkündet werden. Den neuen Konzern soll er bisherige Karstadt-Chef Stephan Fanderl leiten.

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