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Niemand weiß, wer sie abgefeuert hat. Und auch nicht, wen der unbekannte Kanonier ins Visier nahm, bevor er die brennende Lunte ans Rohr legte. Aber dass es sich um eine Kanonenkugel handelt, dessen ist sich Essens Stadtarchäologe Detlef Hopp sehr sicher.
Taucher Thomas Grey hatte sie in der Nähe der Ruhrbrücke in Burgaltendorf entdeckt und dem Archäologen übergeben. Das Geschoss wurde einst aus Eisen gegossen und ist acht Kilogramm schwer. Der sogenannte 16-Pfünder könnte aus dem 15. Jahrhundert stammen, meint Detlef Hopp nach ersten Recherchen.


