Kampmannbrücke

Suche nach vermisstem Bauarbeiter in der Ruhr geht weiter

Die Feuerwehr hat bislang den Arbeiter, der womöglich in die Ruhr stürzte, nicht gefunden.

Die Feuerwehr hat bislang den Arbeiter, der womöglich in die Ruhr stürzte, nicht gefunden.

Foto: Filzen

Essen.   Die Polizei setzt Freitag eine besondere Hundestaffel ein, um doch noch den Arbeiter zu finden, der am Mittwoch an der Kampmannbrücke verschwand.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Polizei setzt am Freitagmittag die Suche nach dem vermissten Arbeiter an der Ruhr in Essen fort. Mit besonderen Spürhunden soll die womöglich letzte Chance genutzt werden, den 42-Jährigen zu entdecken, der seit Mittwochmittag verschwunden ist.

Der Mann war als Arbeiter an der Baustelle der Kampmannbrücke zwischen Heisingen und Kupferdreh eingesetzt. Bislang wurden lediglich ein Paar Arbeitsschuhe im Wasser gefunden.

Auch ein Helikopter-Einsatz brachte nichts

Es ist davon auszugehen, dass sie dem Vermissten gehörten. Seit dem Verschwinden des Mannes waren Feuerwehr, Polizei, DLRG und Technisches Hilfswerk mit groß angelegten Aktionen damit beschäftigt, den Mann zu finden – bislang ohne jedes Ergebnis. Eingesetzt worden waren Helikopter, Taucher, besondere Boote und ein Tauch-Roboter.

Die Spürhunde, die am Freitag zum Einsatz kommen, sind darauf trainiert, lebende Personen zu wittern, die sich in einer hilflosen Lage befinden. Die Polizisten werden mit ihren Tieren die Uferränder und Waldungen am Wasserrand abgehen, kündigte eine Sprecherin der Polizei am Freitagmittag an. Wie lange die Suche dauert, ist noch unklar. Die Polizisten sind in zivil unterwegs.

Baustelle liegt zwischen Heisingen und Kupferdreh

Zwischen Heisingen und Kupferdreh wird derzeit die Kampmannbrücke neu errichtet. Die Arbeiten sollen im Sommer 2019 abgeschlossen sein.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben