Stadtgespräch

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Kulturpreis für Wim Wenders

Wim Wenders gehört zu regelmäßigen Gästen und langjährigen Freunden der Lichtburg. Viele seiner großen Filme hat er hier schon vorgestellt, beispielsweise die Dokumentation über den brasilianischen Fotografen Sebastião Selgado oder seine Hommage an die Wuppertaler Chorografin Pina Bausch in 3D. Am Donnerstag, 17. November, steht der in Oberhausen-Sterkrade aufgewachsene Fotograf und Filmemacher nun selber im Mittelpunkt. Die Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland verleiht dem 71-Jährigen den Rheinischen Kulturpreis 2016. Die Auszeichnung, mit der zuletzt BAP-Sänger Wolfgang Niedecken und die vor kurzem verstorbene Fotografin Hilla Becher geehrt wurden, würdigt einen der ganz Großen des internationalen Kinos. Und das natürlich in Wenders Lieblingskino Lichtburg.

Zec ist Ehrenbürger von Seoul

Über eine besondere Ehrung aus Fernost darf sich Peter Zec, Chef des Red Dot Design Museums, auf Zeche Zollverein freuen. Der wurde unlängst zum Ehrenbürger von Seoul ernannt. Zec befindet sich damit in guter Gesellschaft: Auch Christopher Forbes, stellvertretender Vorsitzender des Forbes Magazine, oder der holländische Premierminister Mark Rutte wurden bereits für ihr vorbildliches Engagement für die südkoreanische Hauptstadt ausgezeichnet. Zec, der das Design Zentrum NRW seit Anfang der 1990er leitet, hat inzwischen mehrere internationale Zweigstellen eröffnet, auch in Asien. Als Berater des Bürgermeisters von Seoul agiert er seit Jahren im Seoul International Business Advisory Council .

„Faust“ für den Tanz

Wenn einer „Schwanensee“ tatsächlich zum Wasser-Ballett macht und Tänzer auf allen Vieren zur „Cow“ werden lässt, dann darf man ihm einen gewissen Sinn für Humor und Originalität schon mal bescheinigen. Der Choreograf Alexander Ekmann verfügt außerdem noch über Ideenreichtum und eine unverwechselbare Tanzsprache. Dafür gab es jetzt den „Faust“, die höchste Auszeichnung des deutschen Theaterbetriebes. Was die Kunst des Shooting-Stars aus Schweden ausmacht, kann das Essener Publikum im nächsten Frühjahr wieder erleben. Dann studiert der Choreograf drei neue Arbeiten unter dem Titel „3 By Ekman“ mit dem Aalto-Ballett ein.

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