Bedrohungslage

SEK-Kräfte nehmen bewaffneten Mann im Essener Süden fest

Die Polizei war mit vielen Kräften im Essener Süden vor Ort und hatte den Bereich großräumig abgesperrt.

Die Polizei war mit vielen Kräften im Essener Süden vor Ort und hatte den Bereich großräumig abgesperrt.

Foto: KDF-TV & Picture

Essen.  Am Donnerstagabend lief ein bewaffneter Mann durch Essen-Fischlaken. Kurz vor 21 Uhr konnten Spezialkräfte ihn überwältigen und festnehmen.

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Großeinsatz für die Polizei im Essener Süden. Im Hespertal im Ortsteil Fischlaken war am Donnerstag ein Mann mit einer scharfen Waffe umhergelaufen. Daraufhin zog die Leitstelle der Polizei zahlreiche Beamte in diesem Bereich zusammen, die sich auf die Suche nach dem Verdächtigen machten.

Spezialeinsatzkräfte rasten über die A40 nach Essen, die Bereitschaftspolizei wurde in Marsch gesetzt, der Hubschrauber "Hummel" nach Essen beordert. Einsatzkräfte sperrten die Straße ab und appellierten an die Anwohner, ihre Wohnungen nicht zu verlassen.

Polizisten schossen auf den Mann

Kurz vor 21 Uhr gab Polizeisprecherin Annika Koenig dann Entwarnung. "Es hat einen Zugriff gegeben." Wenig später drehte auch der Polizeihubschrauber "Hummel" ab und beendete seinen Einsatz. SEK-Kräfte hätten den Mann überwältigen und festnehmen können. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann suizidale Absichten verfolgt hat.

Zeugen wollten am Abend auch einen Schuss gehört haben. Die Polizeisprecherin bestätigte später, dass die Polizisten auf den Mann geschossen hätten. Er wurde offenbar am Bein verletzt.

Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr bestehe aber nicht, sagte Koenig am Freitagmorgen. Unbeteiligte seien nicht verletzt worden. (mawo)

Hinweis: Wir berichten in der Regel nicht über Suizide, um keinen Anreiz für Nachahmung zu geben – außer, Suizide erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

  • Falls Sie Suizid-Gedanken haben oder jemanden kennen, der Suizid-Gedanken hat, wenden Sie sich bitte an die Telefonseelsorge: 0800/1110111 oder 0800/1110222. Die Anrufe sind kostenlos, die Nummern sind rund um die Uhr zu erreichen.
  • Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe bietet im Internet einen Selbsttest, Wissen und Adressen zum Thema Depression an. Im Online-Forum können sich Betroffene und Angehörige austauschen. Für Jugendliche gibt es ein eigenes Forum.
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