Selten haben sich Planer und Politiker und die Nachbarn wohl auch so über einen Abriss gefreut, wie bei dieser Bruchbude am Rande des Univiertels: „Schimmis Garage“ an der nördlichen Friedrich-Ebert-Straße war der letzte Schandfleck auf der weißen Weste des neu errichteten Quartiers. Nun weicht die Gammel-Ecke von gestern 106 Studentenapartments.

Das niederländische Bauunternehmen, das in diesen Tagen mit dem Bagger zu Werke geht, heißt Jan Snel, und der Name ist Programm: In der Rekordzeit von nicht einmal zwölf Monaten sollen die Studentenbuden bis Mitte 2020 erstellt werden. Die Lage könnte besser kaum sein: Zum Uni-Campus sind es fußläufig nur ein paar Meter, quer durchs grüne Univiertel, und zur Innenstadt müssen die Studierenden nur einmal über die Straße.