Leukämie

Rührender Spendenaufruf für leukämiekranke Nina in Essen

Das ist Nina (15) während ihrer Behandlung im Essener Uniklinikum. Das schwer kranke Mädchen trägt eine Mütze. Teddys spenden Trost.

Das ist Nina (15) während ihrer Behandlung im Essener Uniklinikum. Das schwer kranke Mädchen trägt eine Mütze. Teddys spenden Trost.

Foto: privat

Essen.   Mit einem rührenden Spendenaufruf werden Unterstützer für die Familie eines bosnischen Mädchens gesucht. Nina (15) ist an Blutkrebs erkrankt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Nina Bližnjaković war immer schon ein fröhliches Mädchen. Das ist sie auch heute noch, mit 15 Jahren. Aber sie muss auch sehr stark sein, eine Kämpferin sein. Die junge Bosnierin hat vor einiger Zeit eine harte Diagnose bekommen: Leukämie, Blutkrebs. Es geht für sie um Leben und Tod. Derzeit wird sie von den Ärzten der Essener Uniklinik behandelt, aber noch ist ungewiss, ob die Stammzellentransplantation tatsächlich dauerhaft erfolgreich ist.

Gemeinsam mit ihren Eltern und der kleinen Schwester lebt Nina in einer kleinen Wohnung, die hilfsbereite Essener zur Verfügung gestellt haben. Ohne den Einsatz von Micó Blagojević und der serbisch-orthodoxen St.-Stephanus-Gemeinde wäre die Familie nicht so weit gekommen. Denn eines war schnell klar: „In der Heimat konnten die Ärzte für Nina nichts mehr tun. Um Ninas Leben zu retten, sind ihre Eltern mit ihr nach Essen gekommen“, erzählt Blagojević. Schon in Bosnien seien große Spendenaktionen angelaufen, denn Familie Bližnjaković müsse die Behandlung ihrer todkranken Tochter aus privaten Mitteln zahlen.

Hilfe unter Folkloretänzern

Nun seien die Spenden nahezu aufgebraucht, die Krebsmedikamente seien sehr teuer. Also wird in Deutschland die Suche nach Unterstützern fortgesetzt. „Ich bin begeisterter Folkloretänzer. Als ich erfahren habe, dass auch Ninas Familie so etwas macht, war klar, dass ich mich kümmere. Unter Tänzern hilft man sich“, sagt Micó Blagojević.

Er hat einen rührenden Spendenaufruf verfasst, den er nun verbreitet. Darin steht unter anderem folgender Satz zu lesen: „Mit Ihrer Hilfe können wir dazu beitragen, dass ein Engel bei uns bleibt“. Für Ninas Familie sei es zunächst ein wichtiger Schritt gewesen, dass eine geeignete Stammzellenspende gefunden worden sei. Doch ob der Körper des kranken Mädchens damit tatsächlich erfolgreich im Kampf gegen den Blutkrebs ist, das wird sich erst noch herausstellen. So lange bleibt Familie Bližnjaković in Essen. Die jüngere Tochter (10) besucht eine Schule, die Eltern versuchen diesen komplett auf den Kopf gestellten Alltag mit etwas Normalität zu füllen.

Die Kirchengemeinde St. Stephanus hat ein Spendenkonto eingerichtet: IBAN: DE35 3605 0105 0001 2269 92,
BIC: SPESDE3EXXX, Stichwort Nina

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben