Radschnellweg

Radschnellweg RS1 in Essen soll Beleuchtung erhalten

Radschnellweg Ruhr RS1 mit Blick in Richtung Essen Innenstadt Donnerstag der 23.06.2016 Foto: Kerstin Kokoska / Funke Foto Services

Radschnellweg Ruhr RS1 mit Blick in Richtung Essen Innenstadt Donnerstag der 23.06.2016 Foto: Kerstin Kokoska / Funke Foto Services

Foto: Kerstin Kokoska

Essen.   Der RS1 zwischen Essen und Mülheim soll – zumindest in Abschnitten – eine Beleuchtung erhalten. Die Planungen starten im Jahr 2019.

Die beliebte Rad-Trasse „Rheinische Bahn“, die bislang von der Essener Universität bis in die Mülheimer Innenstadt führt, soll eine Beleuchtung erhalten – zumindest in Abschnitten. Das planen der Regionalverband Ruhr (RVR) und der Landesbetrieb „Straßen.NRW“.

„Die Unterzeichnung der Planungsvereinbarung zum Upgrade des Geh- und Radwegs soll in Kürze erfolgen“, heißt es in einem aktuellen Sachstandsbericht zum Radschnellweg RS1, der kürzlich beim Regionalverband diskutiert wurde. Der RS1 soll ein Radschnellweg werden, der kreuzungsfrei 100 Kilometer weit von Duisburg bis Hamm führen soll. Eine erste Machbarkeitsstudie wurde vor vier Jahren veröffentlicht. Der Abschnitt Essen – Mülheim wurde 2015 eröffnet und erregte bundesweites Interesse, weil erstmals ein Radschnellweg zwei Innenstädte miteinander verband. Der Abschnitt von der Essener Uni bis zur Stadtgrenze war als Trasse „Rheinische Bahn“ bereits 2010 eröffnet worden.

„Upgrade“ soll bald vereinbart werden

Das „Upgrade“ sieht vor, dass der Abschnitt Essen – Mülheim verbessert werden soll, um vorgeschriebenen Standards zu erfüllen, die künftig für alle Radschnellwege in NRW gelten sollen: Durchgehende Verbreiterung, durchgehende Trennung von Rad- und Gehweg sowie eine „abschnittsweise Beleuchtung“. Außerdem: Die lange diskutierte Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard soll 2019 in Angriff genommen werden.

„Anfang 2019 soll geschaut werden, wo auf der Teilstrecke Licht installiert werden kann“, kündigt RVR-Sprecher Jens Hapke an. Bis die ersten Leuchten dann tatsächlich den Radweg auch für die Winterzeit attraktiv machen, sei aber noch unklar. Dem Vernehmen nach ist damit nicht vor 2020 zu rechnen.

Radfahr-Verbände fordern eine Beleuchtung des Radschnellwegs seit langem, um die Verbindung, die bereits jetzt von vielen Rad-Pendlern benutzt wird, für mehr Radler attraktiv zu machen – besonders in der dunklen Jahreszeit.

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