Nahostkonflikt

Pax Christi Essen verurteilt „Ermordung“ Soleimanis

Der Vorstand des Pax Christi Diözesanverbandes Essen zeigt sich in einer Presseerklärung „entsetzt über die Ermordung des iranischen Generals Soleimani“.

Der Vorstand des Pax Christi Diözesanverbandes Essen zeigt sich in einer Presseerklärung „entsetzt über die Ermordung des iranischen Generals Soleimani“.

Foto: dpa

Essen.  Der Pax Christi Diözesanverband Essen zeigt sich in einer Erklärung „entsetzt über die Ermordung des iranischen Generals Soleimani“.

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Der Pax Christi Diözesanverband Essen hat auf die gezielte Tötung des iranischen Generals durch das US-Militär reagiert. Der Vorstand sei „entsetzt über die Ermordung des iranischen Generals Soleimani, des irakischen Militärkommandeurs Abu Mahdi al Muhandis und weiterer Opfer“, heißt es in einer Erklärung der Vorstandssprecherin Gabriele Wulfers.

Der Bundesvorsitzende von Pax Christi, Norbert Richter, der in Essen lebt und auch dem Vorstand von Pax Christi Essen angehört, erklärte: „Der gezielte Angriff war völkerrechtswidrig und verletzt das Hoheitsgebiet des Iraks.“

Richter spricht von einem „skrupellosen Schritt“, der die Gewaltspirale im Nahen und Mittleren Osten weiter anheize. Die USA und der Iran werden zur Deeskalation aufgefordert. Pax Christi versteht sich als „Internationale Katholische Friedensbewegung“, der Essener Diözesanverband agiert unabhängig vom Bistum Essen.

Von der Bundesregierung erwartet Pax Christi, „dass sie die US-amerikanische Strategie gezielter Tötung in aller Klarheit verurteilt“. Ferner wird Berlin aufgefordert, „alle Möglichkeiten zu nutzen, indem sie die Hoheitsrechte Deutschlands für die amerikanischen Militärbasen in Ramstein oder Stuttgart in Anspruch nimmt und so die technische Unterstützung für den amerikanischen Drohnenkrieg ablehnt“.

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