Kommentar

Neubesetzung der Gruga-Chefstelle ist für Essen eine Chance

Ein Kommentar von Frank Stenglein, Redaktionsleiter der WAZ Essen.

Ein Kommentar von Frank Stenglein, Redaktionsleiter der WAZ Essen.

Foto: WAZ

Essen.   Die Substanz ist großartig, aber Essens Grugapark leidet an zu vielen Stellen unter Verwahrlosung. Und nicht alles hat mit fehlendem Geld zu tun.

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Der Grugapark ist eine der großen Attraktionen, die Essen zu bieten hat. Über die Jahre hat sich jedoch in einer Mischung aus Geldmangel, zu geringem Qualitätsbewusstsein und manchmal auch schlechtem Geschmack eine gewisse Verwahrlosung eingeschlichen.

Die vielen Feste, Events und die immer zahlreicheren Einbauten sind schön und gut, doch darf dies nicht zulasten dessen gehen, was entscheidend ist: Pflanzenvielfalt, Park-Landschaft und Park-Architektur müssen erhalten und behutsam weiterentwickelt werden.

Der wohl wichtigste operative Job im Grünbereich, den die Stadt zu vergeben hat

Die Vorväter haben mit der Gruga etwas geschaffen, das von der Sub­stanz her bundesweit keinen Vergleich zu scheuen braucht. Bei der Pflege und der Liebe zum Detail ist aber einiges zu tun. Ein weites Betätigungsfeld also für den neuen Chef, der den wohl wichtigsten operativen Job bekommt, den die Stadt im Grünbereich zu vergeben hat.

Hoffen wir, dass aus dem hohen Norden frischer Wind einzieht. Nötig wäre es. Da auch andere Leitungspositionen bei Grün und Gruga gerade neu vergeben werden, ist die Chance auf Veränderung so günstig wie lange nicht. Was nun noch fehlt, ist etwas mehr Geld.

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