Gewaltausbruch

Massentumult mit Verletzten in Essen: Gemengelage ist unklar

Die Polizei war in Essen-Steele im Großeinsatz.

Die Polizei war in Essen-Steele im Großeinsatz.

Foto: Justin Brosch

Essen.  Bei Streitigkeiten an der Krahwinkelstraße sind fünf Beteiligte verletzt worden - einer davon schwer. Zwist unter Kindern war wohl der Auslöser.

Nach der Massenschlägerei mit etwa 80 Beteiligten, mehreren Verletzten und einem Großeinsatz der Polizei am Samstagabend in Steele ist die Gemengelage unklar. Wie Polizeisprecher Matthias Werk am Montag erklärte, werden derzeit noch Akten und Einsatzprotokolle gesichtet. Die Gesprächsbereitschaft der Bewohner an der Krahwinkelstraße scheint nach den Krawallen nicht allzu ausgeprägt zu sein.

Bei der Auseinandersetzung, die durch einen Streit unter Kindern auf einem Spielplatz ausgelöst worden sein soll, wurden mutmaßlich auch Messer eingesetzt: Ein 20 Jahre alter Syrer erlitt nach Informationen dieser Zeitung schwere Schnittverletzungen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Mindestens vier weitere Beteiligte wurden ambulant versorgt. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung.

Zahlreiche Streifenwagen eilten zum Einsatzort

Wie Polizeisprecher Matthias Werk am Sonntag berichtete, waren gegen 20 Uhr mehrere Notrufe auf der Leitstelle eingegangen, dass sich auf dem Spielplatz an der Krahwinkelstraße tumultartige Szenen abspielten.

Aufgrund der Menge der aufgebrachten Menschen und um der unübersichtlichen Lage Herr werden zu können, eilten zahlreiche Streifenwagen zum Einsatzort. Mehrere Tatverdächtige wurden ermittelt, nachdem sich die Situation beruhigt hatte, so Werk. Zu Festnahmen kam es nicht.

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