„Jazz in Essen“ mit heimischer Formation

Feuerprobe bestanden! Im erfreulich gut gefüllten Grillo-Theater bewies das „Essen Jazz Orchestra“ (EJO) mit Stargast Robin Eubanks, dass es auch auf internationalem Niveau mithalten kann. Über das nötige Selbstbewusstsein verfügt die von Tobias Schütte souverän geleitete Big Band nämlich, was sie gleich vom Start weg mit ihrem „signature tune“ bewiesen, dem druckvollen „State Of Mind“ von Tobias Wember.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Feuerprobe bestanden! Im erfreulich gut gefüllten Grillo-Theater bewies das „Essen Jazz Orchestra“ (EJO) mit Stargast Robin Eubanks, dass es auch auf internationalem Niveau mithalten kann. Über das nötige Selbstbewusstsein verfügt die von Tobias Schütte souverän geleitete Big Band nämlich, was sie gleich vom Start weg mit ihrem „signature tune“ bewiesen, dem druckvollen „State Of Mind“ von Tobias Wember.

Und dann kam bei „Jazz in Essen“ der einst von Downbeat fünfmal in Folge zum besten Posaunisten der Welt gekürte Robin Eubin zum Zuge. Mit der Europa-Premiere seines Big Band-Programms „More than meets the ear“, dem der 61-Jährige als primus inter pares nicht zuletzt auf einer Cowbell dengelnd immer wieder Glanzlichter aufsetzte. Ob seine geschmeidige Posaune immer noch zeitgemäß ist, blieb jedoch leider im Dunkeln. Denn von seinen raffinierten elektronischen Klangerweiterungen war nur wenig zu hören. Warum, zeigte erst die kritische Würdigung seiner aktuellen CD. Hatten Eubanks und Schütte diese Parts doch kongenial dem Gitarristen Andreas Wahl übertragen, der neben „Cross Currents“ vor allem die Zugabe „Pentacourse“ grandios veredelte. Erwartungsgemäß schnurrte das EJO wie ein Uhrwerk, funkelten starke Soli, überraschte Alex Morsey gar erstmals am E-Bass. Lauter glückliche Gesichter nach einem beeindruckend knackigen Auftritt und ein begeisterter Robin Eubanks, der zurecht befand: „A great band“!

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik