„Ich hoffe auf engagierte Graffity-Künstler", „Essen ist und bleibt mit Blick auf die Architektur-Kultur eine Wüste“, „Als würden alle Architekten, die etwas können, einen großen Bogen um Essen machen“ – viele Reaktionen im Internet auf den erstmals veröffentlichten Architekten-Entwurf für das neue „Bürgerrathaus“ sind nicht gerade schmeichelhaft. Die Mehrheit der Bürger, die sich dort äußern, lehnt den Wettbewerbsbeitrag des Büros agn, das von der Jury mit dem 1. Preis belohnt wurde, in teils drastischen Worten ab. Fachleute wie Essens Planungsdezernent, Hans-Jürgen Best, der auch Mitglied des Preisgerichts war, stellen sich hingegen noch einmal ausdrücklich hinter das Votum. Das Bürgerrathaus werde ein „schlankes Hochhaus“ werden und sei als solches auch ästhetisch keineswegs ein Missgriff.



