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AfD-Mann Guido Reil spricht von „Awo-Volksgerichtshof“

AfD-Politiker Guido Reil.

AfD-Politiker Guido Reil.

Foto: Socrates Tassos

Essen.   Der Essener AfD-Politiker Guido Reil reagiert mit einem NS-Vergleich auf seinen erneuten zeitweiligen Ausschluss aus dem Awo-Kreisverband.

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„Bericht vom Volksgerichtshof der Awo“ – mit diesem NS-Vergleich als Überschrift reagierte der Karnaper AfD-Politiker Guido Reil im Netzwerk Facebook auf seinen erneuten zeitweiligen Ausschluss aus dem Essener Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt.

Reil fühlt sich von Schiedsgerichts der Bundes-Awo schlecht behandelt

Anders als vom Schiedsgericht der Awo Niederrhein als erster Instanz, fühlte sich Reil beim Widerspruchstermin vergangenen Freitag von den drei Mitgliedern des Schiedsgerichts der Bundes-Awo ausgesprochen schlecht behandelt.

„Alle drei Richter waren völlig links neben der Spur“, kritisiert Reil. „Abgearbeitet haben die sich ausschließlich an meinen Zitaten aus Interviews und Reden.“ Er sei aufgefordert worden zu widerrufen. „Sowas hatten wir schon mal – bei Luther. Ich habe natürlich nicht widerrufen.“

Reil unterstrich, er fühle sich den Grundwerten des Verbands weiterhin verbunden und sei „mit der Awo bin ich noch nicht fertig. Es gibt noch den zivilrechtlichen Weg und spätesten in einem Jahr sehen wir uns wieder. Widerrufen werde ich dann auch nicht.“ (F.S.)

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