Urban-Gardening

Essener können jetzt bei Thyssenkrupp Gemüse pflanzen

Die Schüler der  Gesamtschule Bockmühle haben ein eigenes Hochbeet bekommen, um das sie sich kümmern – auch in den Sommerferien.

Foto: Kerstin Kokoska

Die Schüler der Gesamtschule Bockmühle haben ein eigenes Hochbeet bekommen, um das sie sich kümmern – auch in den Sommerferien. Foto: Kerstin Kokoska

Essen.   Thyssenkrupp eröffnet das größtes Urban-Gardening Projekt Essens. Alle Essener dürfen ihr Gemüse dort selbst anbauen - und sogar grillen

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Großer Andrang herrschte an den Hochbeeten im Innenhof des Thyssenkrupp-Geländes. Mitarbeiter, Schüler und Kindergartenkinder pflanzten bei der Eröffnung der Grünachse die ersten Blumen und Gewürze. Normalerweise durchzieht ein 4 800 Quadratmeter großes Wasserbecken das Gelände. Damit ist die sogenannte Wasserachse etwas größer als ein Fußballplatz.

Das Becken wurde für das Urban-Gardening-Projekt nahezu komplett mit Sand, Kies und Erde aufgefüllt und bietet den Essenern nun bis Ende September die Möglichkeit, beim Urban-Gardening selbst Gemüse anzubauen.

Sitzsäcke, Volleyballfeld und Grillplatz zum Entspannen

„Es gab mehrere Ideen, wie sich Thyssenkrupp bei der Grünen Hauptstadt engagiert“, erklärt ein Sprecher des Konzerns. „Das Urban-Gardening-Projekt hat sich dabei durchgesetzt, weil es die Essener teilhaben lässt“, so der Sprecher weiter. Jeder Essener kann seine eigenen Pflanzen (keine Giftpflanzen) und Gemüsesetzlinge eingraben.

Neben der Möglichkeit, Gemüse anzubauen, laden auf der Grünen Achse Sitzsäcke, ein Volleyballfeld und ein Grillplatz mit schon aufgebautem Grill zum Verweilen ein. Der Sprecher von Thyssenkrupp sieht einem möglichen Müllproblem durch das Grillen gelassen entgegen: „Wir vertrauen darauf, dass jeder seinen Müll selbst entsorgt“, sagt er. Was allerdings passiert, wenn der Abfall trotzdem liegen bleibt, ist offen.

Schulen und Kindergärten haben eigene Beete bekommen, um die sie sich jetzt kümmern. Dazu soll es regelmäßig Begleitveranstaltungen geben. So ist dort beispielsweise für Ende August ein Street-Food-Festival geplant. Im September wird der Garten abgerissen und das Becken wieder mit Wasser aufgefüllt. Die Pflanzen sollen jedoch nicht auf dem Müll landen, sondern verschenkt werden.

>> Die Grüne Achse ist täglich zwischen 6 und 22 Uhr geöffnet. Eigene Grills, Spaten oder Gartengeräte dürfen nicht mitgebracht werden. Sie werden von Thyssenkrupp gestellt.

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