Arbeiterwohlfahrt

Essen: Rauswurf bei der Awo kommt jetzt vors Arbeitsgericht

Ein Abgang, der hausintern Furore machte: Warum musste ein fachlich versierter Referatsleiter der Arbeiterwohlfahrt gehen? Diese Frage beschäftigt demnächst das Arbeitsgericht.

Ein Abgang, der hausintern Furore machte: Warum musste ein fachlich versierter Referatsleiter der Arbeiterwohlfahrt gehen? Diese Frage beschäftigt demnächst das Arbeitsgericht.

Foto: wk

Essen.  Die Kündigung eines geschätzten Referatsleiters bei der Arbeiterwohlfahrt irritierte die Belegschaft – und beschäftigt nun das Arbeitsgericht.

Der überraschende fristlose Rauswurf eines Referatsleiters bei der Essener Arbeiterwohlfahrt bekommt das erwartete juristische Nachspiel: Wie eine Sprecherin des Essener Arbeitsgerichts am Montag bestätigte, hat der geschasste Mitarbeiter vor einigen Tagen eine Kündigungsschutzklage eingereicht, die voraussichtlich Mitte November verhandelt wird.

Nicht zuletzt in der Awo-Belegschaft wird seit der drastischen Personalie gerätselt, ob die Kündigung mit Gerüchten über finanzielle Probleme des Wohlfahrtsverbands zusammenhängt, die man dort nicht offen diskutiert sehen will. Die Geschäftsführung hatte sich dazu bis dato nicht geäußert. In der Folge schrieben ebenso enttäuschte wie nach eigenem Bekunden „geschockte“ Mitarbeiter einen Brief an den Awo-Vorstand: Sie wollen Aufklärung und mahnen einen „Wert schätzenden Umgang“ an.

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