Verkehrspolitik

Essen: CDU und SPD stoppen Tempo 30 auf der Alfredstraße

Vorerst gestoppt: Tempo 30 auf der Alfredstraße.

Vorerst gestoppt: Tempo 30 auf der Alfredstraße.

Foto: Julia Tillmann / FUNKE Foto Services

Essen.  CDU und SPD wollen prüfen, ob eine verbesserte „Grüne Welle“ für Autos die Luftbelastung reduzieren kann. Solange wird es kein Tempo 30 geben.

Der Bau- und Verkehrsausschuss hat die Stadtverwaltung mehrheitlich damit beauftragt, auf der Alfredstraße zur Reduzierung der Luftbelastung eine verbesserte Grünen Welle für den Autoverkehr zu prüfen. Die von der Stadtverwaltung gewollte rund 400 Meter lange Tempo 30-Zone wurde von SPD und CDU im Ausschuss hingegen zunächst ausgesetzt.

Der Bereich, um den es geht, befindet sich zwischen Zweigertstraße und Kahrstraße. Im Anschluss an die Prüfung soll ein vierwöchiger Testbetrieb unter Realbedingungen erfolgen, es sollen Daten zum Verkehrsfluss und zur Luftbelastung erhoben werden. Die Prüfergebnisse sollen nach der Sommerpause am 13. August im Bau- und Verkehrsausschuss präsentiert und vorgestellt werden.

Erkenntnisse jenseits der pauschalen Geschwindigkeitsreduzierung

„Wir möchten wissen, wie hoch die Schadstoff-Belastung ist, wenn Autofahrer im Bereich zwischen Zweigertstraße und Kahrstraße ohne Halt an einer roten Ampel die Alfredstraße passieren können“, erklärt Guntmar Kipphardt, Sprecher der CDU-Fraktion im Bau- und Verkehrsausschuss. Die Prüfung solle außerdem Erkenntnisse liefern, wie die Stickstoffdioxidbelastung mit anderen verkehrssteuernden Maßnahmen anstatt einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h reduziert werden kann.

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