Erotikmagazin

Erotikkontakt-Magazin „Happy Weekend“ erscheint wieder

Zum Sex-Imperium der pleite gegangenen Firma Silwa an der Münchener Straße in Essen gehört auch das eingestellte Erotikkontakt-Magazin „Happy Weekend“, das bald neu erscheinen soll. Für viele Filme wurde Silwa mit dem Venus Awald ausgezeichnet, dem Oscar der Sexfilm-Branche.

Zum Sex-Imperium der pleite gegangenen Firma Silwa an der Münchener Straße in Essen gehört auch das eingestellte Erotikkontakt-Magazin „Happy Weekend“, das bald neu erscheinen soll. Für viele Filme wurde Silwa mit dem Venus Awald ausgezeichnet, dem Oscar der Sexfilm-Branche.

Foto: Kerstin Kokoska

Essen.   Mit der Pleite des Essener Sex-Imperiums Silwa wurde im letzten Herbst auch das „Happy Weekend“ eingestellt. Jetzt kommt es neu auf den Markt.

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Das vor einem halben Jahr eingestellte Erotikkontakt-Magazin „Happy Weekend“ soll zu neuem Leben erweckt werden. In der ersten April-Hälfte soll eine Neuauflage auf den Markt kommen, bestätigt der Insolvenzverwalter auf Anfrage.

Das Magazin musste letztes Jahr eingestellt werden, als das Sex-Imperium Silwa („Happy Weekend“, Videorama“) pleite ging. Das Insolvenzverfahren war im vergangenen Oktober beim Amtsgericht Essen eröffnet worden.

Interesse alter Stammkunden ist groß

Offenbar ist das Interesse alter Stammkunden aber so groß, dass sich ein Neustart des Magazins lohnen könnte. Das Heft soll aber nicht mehr wie bisher im 14-tägigen Rhythmus, sondern künftig monatlich erscheinen. Die Auflage liege weiter bei 8000 Stück.

Auf Beschluss der Gläubigerversammlung darf der Insolvenzverwalter aus Köln vorhandene Nutzungsrechte weiterverwerten. Die Nutzungsrechte für das Happy Weekend, das einst mit einer Auflage von 80 000 Stück das größte Erotikkontakt-Magazin in Europa war, soll das Unternehmen VPS-Film übernommen haben. Dieselbe Firma vertreibt bereits Videorama-Filme.

Sex-Videofilme werden nicht mehr produziert

Anfang Februar ist die Silwa-Rest-Belegschaft an die Friedrichstraße umgezogen. Sex-Videofilme, einst eines der wichtigsten Standbeine des Unternehmens, würden nicht mehr produziert. Lediglich der vorhandene Filmbestand werde nun weiterverwertet, heißt es.

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