Mobilität

Elektro-Autos sollen beim Ladevorgang länger parken dürfen

Ein E-Auto lädt am Kennedyplatz. Die Stadt will Eletro-Fahrzeugen längere Ladezeiten einräumen.

Ein E-Auto lädt am Kennedyplatz. Die Stadt will Eletro-Fahrzeugen längere Ladezeiten einräumen.

Foto: Ulrich von Born

Essen.   Die Stadt will 2019 ein neues Konzept zur Bewirtschaftung von Parkplätzen vorlegen. E-Autos will sie längere Ladezeiten ermöglichen.

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Die Stadtverwaltung arbeitet an einem neuen Konzept zur Bewirtschaftung des Parkraumes. 2019 soll es vorliegen. Dies kündigte Bau- und Umweltdezernentin Simone Raskob am Dienstag anlässlich der Übergabe des Abschlussberichtes zur Grünen Hauptstadt durch das Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie an. So viel stehe fest: Die Stadt wolle Elektro-Autos auf Stellplätzen mit Ladesäulen längere Standzeiten von bis zu vier Stunden anbieten, damit die Fahrzeuge ihre Batterien vollständig aufladen können.

Über höhere Parkgebühren wird noch diskutiert

Wie berichtet, legt das Wuppertal-Institut der Stadt Essen in seinem Bericht zum Grünen-Hauptstadt-Jahr nahe, die Zahl der Parkplätze in der Innenstadt zu reduzieren und die Parkgebühren zu erhöhen. Dies mache Sinn, wenn die Stadt gleichzeitig Alternativen zum Auto wie Radverkehr und öffentlichen Personen-Nahverkehr verbessere, erläuterte der Vizepräsident der Forschungseinrichtung, Manfred Fischedick. Er forderte die Stadt auf, nach dem erfolgreichen Jahr der Grünen Hauptstadt „nicht zur Tagesordnung überzugehen“.

Ob die Verwaltung die Anregungen des Wuppertal-Instituts in ihrem Konzept zur Parkraumbewirtschaftung aufgreifen wird, ist laut Raskob noch zu diskutieren.

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