Bundeswehr

DGB fordert: Kein Bundeswehr-Stand bei Essen Original

Der DGB möchte nicht, dass die Bundeswehr beim Stadtfest Essen Original für sich wirbt.

Foto: Sebastian Konopka

Der DGB möchte nicht, dass die Bundeswehr beim Stadtfest Essen Original für sich wirbt. Foto: Sebastian Konopka

Essen.   Gewerkschater fordern, die Bundeswehr beim Stadtfest Essen Original auszuladen. Bundeswehr möchte mit Stand für sich als Arbeitgeber werben.

Eine Ausladung der Bundeswehr beim Stadtfest „Essen Original“ fordern der Vorstand des Essener DGB und die Gewerkschaftsjugend Essen.

Wie dem Programmheft zu entnehmen ist, will die Bundeswehr vom 8. bis 10. September in der Innenstadt mit einem Informationsstand für sich als Arbeitgeber werben. Nach Ansicht des DGB müsse dies verhindert werden, weshalb die Veranstalter und Oberbürgermeister Thomas Kufen tätig werden sollten. „Gerade Kinder und Jugendliche zählen vielfach zu den Besuchern von Essen Original. Und diese gilt es zu schützen“, heißt es in der Mitteilung des DGB-Vorstands.

Unabhängig von ihrer Stellung als Parlamentsarmee im demokratischen Rechtsstaats, sei die Bundeswehr „kein normaler Arbeitgeber“. Wer sich für den Dienst bei der Bundeswehr entscheidet, müsse wissen, dass er auch in Auslandseinsätze mit tödlichem Ausgang geschickt werden könne. Das passe nicht zu einem Familienfest. Auch das Essener Friedensforum sprach sich gegen die Anwesenheit der Bundeswehr bei Essener Original aus.

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