Studie

Das Essener Durchschnittseinkommen liegt bei 20.159 Euro

Das durchschnittliche verfügbare Pro-Kopf-Einkommen der privaten Haushalte in Essen liegt bei 20.159 Euro.

Das durchschnittliche verfügbare Pro-Kopf-Einkommen der privaten Haushalte in Essen liegt bei 20.159 Euro.

Foto: Thomas Nitsche

Essen.   Eine Studie vergleicht die durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen in den Städten. In Essen ist demnach das Einkommen seit 2000 gesunken.

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Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hat eine Studie zum durchschnittlichen Einkommensniveau in Deutschland veröffentlicht. Demnach liegt das durchschnittliche verfügbare Pro-Kopf-Einkommen der privaten Haushalte in Essen bei 20.159 Euro und ist laut Studie um 3,7 Prozent niedriger als im Jahr 2000.

Duisburg und Gelsenkirchen sind die Schlusslichter

Spitzenreiter in NRW ist der Kreis Olpe mit 27.132 Euro. Essen dürfte vor allem wegen der vergleichsweise hohen Arbeitslosigkeit in dem Vergleich schlechter abschneiden als viele Städte in NRW. Dennoch steht Essen gegenüber anderen Ruhrgebietsstädten besser da. In Bochum liegt das durchschnittlicher verfügbare Pro-Kopf-Einkommen bei 19.620 Euro. Die bundesweiten Schlusslichter sind Duisburg (16.881 Euro) und Gelsenkirchen (16.203 Euro). Trotz hoher Arbeitslosigkeit profitiert Essen von der Wirtschaftsstruktur mit vielen Konzernen, die in der Regel überdurchschnittliche Gehälter zahlen.

Einkommen in Essen sogar gesunken

Insgesamt lagen die Einkommen in den 15 größten Städten nach Angaben der Forscher nach wie vor etwas über dem Bundesdurchschnitt. Das Wachstum fiel in den Jahren zwischen 2000 und 2016 dort allerdings deutlich schwächer aus als in der Bundesrepublik insgesamt. In Essen und Nürnberg sei das verfügbare Pro-Kopf-Einkommen sogar gesunken. Insgesamt beobachteten die Forscher eine negative Einkommensentwicklung in 33 der 401 untersuchten Kreise und Städte.

Bei ihrer Auswertung stützten sich die Forscher auf die jüngsten Daten der Statistischen Ämter des Bundes. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2016. Erfasst wird dabei die gesamte Spannweite der Einkommen und daraus ein Durchschnitt ermittelt.

Die gesamte Studie finden Sie hier. (mit dpa)

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