Corona

Corona-Ausbruch in der Reha-Klinik in Essen-Kettwig

In der Reha-Klinik in Essen-Kettwig gibt es derzeit mehrere Corona-Fälle bei Patienten und beim Personal.

In der Reha-Klinik in Essen-Kettwig gibt es derzeit mehrere Corona-Fälle bei Patienten und beim Personal.

Foto: Hans Blossey

Essen-Kettwig.  16 Patienten und 15 Mitarbeiter sind in der Reha-Klinik Rhein-Ruhr in Kettwig mit Corona infiziert. Insgesamt 600 Menschen wurden dort getestet.

Einen Corona-Ausbruch bei mehreren Patienten und Mitarbeitern meldet die Reha-Klinik Rhein-Ruhr in Kettwig am Montagmorgen. In der Fachklinik Rhein/Ruhr, in der Herzinfarkt- und Schlaganfall-Patienten behandelt werden, hatte es eine großangelegte Testung von etwa 600 Patienten und Mitarbeitern auf das Coronavirus SARS-CoV-2 gegeben. Auslöser waren zwei Patienten, die im Rahmen einer regulären Testung positiv getestet wurden.

Diese beiden Patienten wurden bereits vor einigen Tagen zur weiteren Behandlung ihrer Grunderkrankung in ein Akutkrankenhaus verlegt, teilt die Klinik mit. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Essen sei daraufhin großflächig getestet worden. „Bei dieser ersten Testung waren die Ergebnisse der Patienten allesamt negativ“, heißt es in der Mitteilung weiter.

16 Patienten und 15 Mitarbeiter sind infiziert

Aufgrund der Pandemieentwicklung und zur Erhöhung der Sicherheit wurden in einer zweiten Testreihe nach einer Woche etwa 200 Patienten und Mitarbeiter erneut auf das Virus getestet. Es zeigte sich im weiteren Verlauf bei 16 weiteren Patienten eine Infektion, drei davon wurden mittlerweile in ein Akutkrankenhaus verlegt. Dies sei allerdings nicht aufgrund der Covid-Erkrankung geschehen, betont die Klinik. Die restlichen 15 Patienten befinden sich auf einer Isolierstation in der Kettwiger Fachklinik.

Aktuell sind auch 15 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Diese befinden sich alle in häuslicher Quarantäne.

Seit dem 19. Oktober gilt bereits ein Ausgehverbot für Patienten

Aufgrund des stark steigenden Infektionsgeschehens im Ruhrgebiet waren die Besuchs- und Ausgangsregelungen bereits zuvor verschärft worden. Seit dem 19. Oktober gelte für die Patienten ein Ausgehverbot, heißt es in der Mitteilung. Nun sei erneut ein Besuchsverbot ausgesprochen worden.

Besuche seien in den vergangenen Wochen generell nur in eingeschränktem Maß möglich gewesen. Patienten müssen bei Anreise zur Fachklinik Auf der Rötsch immer einen negativen Corona-Test vorlegen oder sich direkt bei Anreise testen lassen und bis zum Vorliegen des Ergebnisses in Quarantäne bleiben. Zusätzlich werden alle Patienten vor der Aufnahme kontaktiert, um Symptome und Risikofaktoren abzufragen.

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