Sechs alte Häuser abgerissen, fast 200 Bohrpfähle bis zu 17 Meter tief in den Boden gerammt, rund 3000 Lastwagen-Ladungen mit Bauschutt und Bodenaushub - an der Huyssenallee mussten die Nachbarn in den letzten Monaten einiges ertragen. Mit einem Grillfest hat die Immobilienfirma von Investor Peter Jänsch Ende Mai versucht die Wogen zu glätten und nach dem Eindruck von Projektleiterin Kerstin Memering ist das auch durchaus gelungen. Im Spätherbst soll nun der Grundstein gelegt werden für das derzeit wohl spektakulärste Essener Bauprojekt: der Errichtung eines 60 Meter hohen Wohnturms gegenüber von Stadtgarten, Philharmonie und Aalto-Theater.