Mehr als 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Essen sind am Dienstagmorgen zur Kampmannbrücke gerufen worden. Die Brücke überquert den Baldeneysee und verbindet die Stadtteile Heisingen und Kupferdreh. In der Nähe – direkt an der ehemaligen Eisenbahnbrücke, die wenige hundert Meter weiter westlich liegt – hatten am Morgen gegen 9.15 Uhr besorgte Fußgänger die Polizei und die Feuerwehr alarmiert.

Sie hatten auf dem Wasser etwas treiben sehen, das wie eine Leiche oder eine verletzte Person aussah.

Polizei und Feuerwehr Essen rücken zum Baldeneysee aus

An der alten Eisenbahnbrücke zwischen Essen-Heisingen und -Kupferdreh trieb eine Gummipuppe auf dem Wasser. Wie sie aussieht, steht im Text, dort gibt es ein zweites Bild.
An der alten Eisenbahnbrücke zwischen Essen-Heisingen und -Kupferdreh trieb eine Gummipuppe auf dem Wasser. Wie sie aussieht, steht im Text, dort gibt es ein zweites Bild. © Justin Brosch / ANC-NEWS | ANC-NEWS

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Sofort machten sich die Polizei und Rettungskräfte der Feuerwehr, darunter auch Taucher und Notärzte, auf den Weg in den Essener Süden. Schnell wurde aber klar: Beim angeblichen Leichenfund handelt es sich in Wahrheit um eine aufblasbare Gummipuppe, die offenbar irgendwelche Spaßvögel womöglich am Vorabend ins Wasser gelassen hatten.

Die Puppe war mit einem violetten Jogginganzug bekleidet. Trotz des aufwändigen Großeinsatzes mit zwei Booten und mehreren Fahrzeugen beendeten die Einsatzkräfte belustigt ihren Dienst, als sie die Gummifigur aus dem Wasser zogen und wegschafften.

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