Die Schüler-Demos „Fridays for Future“ laufen nach den Sommerferien in Essen nur schleppend an. Doch die Organisatoren haben Großes vor – und ärgern sich über Stadt und Polizei.
Freitagmorgen, 10 Uhr: „Ihr seid weniger, als ich erwartet habe“, ruft Ursula Heim (31) mit einem Megaphon den rund 30 Demonstranten zu, die sich auf dem Willy-Brandt-Platz versammeln. Vor drei Tagen hat die Schule wieder begonnen. Ursula Heim ist Doktorandin an der Ruhr-Uni Bochum, hat als Aktivistin der „Fridays for Future“-Bewegung die heutige Demo angemeldet. Seit Ende 2018 gibt es die regelmäßigen Demos auch in Essen.


