Pommes statt Blazer, Steaks statt Sessel: Gastronomen springen immer häufiger in die Lücken, die der Einzelhandel in der Innenstadt hinterlässt. Aktuell sind zwei asiatische Teeläden auf der Limbecker und der Kettwiger geplant bzw. haben gerade eröffnet. Sie folgen dem Konzept der bereits angesagten Coffee-To-Go-Shops.
Beide Gastronomien hat der Essener Makler, die Eugen Lehmkühler GmbH, vermittelt. Deren Geschäftsführer Gunnar Marx begrüßt diese Entwicklung, die der mit Frequenzrückgängen kämpfenden Innenstadt neue Impulse liefern könnte: „Die Menschen kommen nicht mehr in die Innenstädte, weil sie ihren Bedarf decken wollen. Das machen sie im Internet. Einkaufen ist heute Freizeiterlebnis. Deswegen ist ein breites gastronomisches Angebot sehr wichtig. Und da hat die Essener Innenstadt noch Potenzial“, sagt er. Die beiden asiatischen Teekonzepte sieht er als weitere Ergänzung, vor allem um junges Publikum in die Innenstadt zu ziehen. An anderen Standorten würden sich Schlangen vor diesen Läden bilden.


