Mit ihren Rundgängen durch den Stadtteil lösen sie als selbsternannte Bürgerschützer eher beklemmende Gefühle aus. Jetzt haben die seit April 2018 veranstalteten Spaziergänge die „Steeler Jungs“ bis nach Düsseldorf geführt: in den Verfassungsschutzbericht des Landes NRW.

In der erst vor wenigen Tagen vorgestellten aktuellen Beobachtungs-Bilanz firmieren sie unter der Rubrik Rechtsextremismus als eine jener „bürgerwehrähnlichen Gruppierungen“, die auch andernorts patrouillieren – als „Bruderschaft Deutschland“ etwa oder als „Internationale Kölsche Mitte“.