Der Pfingststurm „Ela“, der am Abend des 9. Juni 2014 über Essen hinwegfegte, jährt sich am Sonntag zum fünften Mal. „Ela“, eins der schlimmsten Sturm-Ereignisse der Stadtgeschichte, vernichtete rund elf Prozent des Baumbestandes in Essen. Er bescherte der Feuerwehr rund 3000 Einsätze in drei Tagen, brachte das Werdener „Pfingst Open Air“ um ein geregeltes Ende, zerstörte ungezählte Pkw, die draußen unter Bäumen geparkt waren, machte vielen Bürgern über Stunden Todesangst. Dass es am Ende keine Toten gab auf Essener Stadtgebiet, muss man auch heute, fünf Jahre danach, angesichts des Ausmaßes der Zerstörung fast als Wunder bezeichnen.

Schulen blieben geschlossen, Feste wurden abgesagt