Essen. . Die Demonstranten machten auf das Sterben von Flüchtlingen im Mittelmeer aufmerksam. Sie forderten Straffreiheit für private Retter.

Über 1000 Menschen haben am Freitagabend in der Innenstadt für den Erhalt der privaten Seenotrettung demonstriert. Sie forderten unter anderem, dass private Seenotretter mit ihren Flüchtlingsschiffen straffrei europäische Häfen ansteuern dürfen. Bundesweit kam es an diesem Tag zu ähnlichen Protesten.

„Unsere kraftvolle Demonstration in Essen hat gezeigt, dass das Sterben im Mittelmeer nicht schweigend hingenommen wird. Die Seenotrettung im Mittelmeer ist kein Verbrechen“, erklärte eine der Organisatoren Inga Marie Sponheuer. Unter anderem gehörten Vertreter von Amnesty International und dem Friedensforum Essen zu den Rednern vor Ort.

Am Rande der Demonstration kam es zu Auseinandersetzungen mit einer kleinen Gruppe Rechtsradikaler, wie die Polizei bestätigte. Sie nahm die drei Männer zur Feststellung der Personalien mit auf die Wache.