Bahnpendler, die auf die S 6 angewiesen sind, sind arg gebeutelt. Auf der vielgenutzten S-Bahnlinie in Richtung Düsseldorf folgt eine Baustelle nach der anderen. Nun stehen erneut Bauarbeiten an; ab dem 14. Juli ist die Strecke zwischen Essen Hauptbahnhof und Ratingen vier Wochen lang dicht. Und schon jetzt steht fest, es wird nicht die letzte Baustelle gewesen sein.

Die Erklärung der Bahn klingt abenteuerlich

Wenn Bergschäden die Züge ausbremsen, wie auf der Linie S 6 geschehen, kann man der Bahn keinen Vorwurf machen. Dass es ihr aber nicht gelingt, noch anstehende Sanierungen in einem Rutsch abzuarbeiten, darf man ihr anlasten. Die Erklärung, es habe sich keine Baufirma gefunden, klingt abenteuerlich.

Abermals müssen Fahrgäste mit Bussen Vorlieb nehmen. Die Bahn sollte zumindest genügend Fahrzeuge einsetzen, auch an Wochenenden. Zum Leidwesen der Ausflügler war das bislang nicht der Fall.